Unser pädagogischer Ansatz

In unserem pädagogischen Konzept sind verschiedene, dem heutigen Zeitgeist und den Bedürfnissen unserer Kinder entsprechende Erziehungsansätze vereint,
dabei steht der Situationsansatz in einem besonderen Focus.
Wir orientieren uns am Berliner Bildungsprogramm und beziehen uns in unserer täglichen
Arbeit auf Maria Montessori, Natur- sowie Reggio- Pädagogik und dem Prinzip der offenen Arbeit.
Wir haben das aus den jeweiligen Ansätzen herausgezogen, was unsere Kinder nach heutigem Wissenstand in den verschieden Alterstufe für eine gesunde Entwicklung brauchen
und was im Rahmen unserer Einrichtung umsetzbar ist.

Wir richten uns nach den demokratischen Grundwerten unserer Gesellschaft.
Der Situationsansatz ist die lebendige Auseinandersetzung der Kinder mit aktuellen Ereignissen, Situationen und Erlebnissen in der Einrichtung, der Familie oder des Wohnumfeldes.
Wir haben den Anspruch, dass Kinder und Erzieherinnen gemeinsam Lebenswelten gestalten und sie mit ihren Ideen und Wünschen beleben.

Darüber hinaus soll der Alltag innerhalb und außerhalb des Kinderladens, Lernen in „realen Situationen“ ermöglichen. Wichtig ist dabei, dass die pädagogischen Fachkräfte die Lernmotivation der Kinder aufgreifen und unterstützen sowie die Themen gemeinsam mit den Kindern ermitteln.
Im freien Spiel wählt das Kind nach eigenen Interessen eine Beschäftigung und seine Spielpartner aus und die Erzieherinnen halten sich eher beobachtend zurück, geben dem Kind ggf. Anreize und erweitern damit sein Spiel, aus dem wiederum sich dann auch ein gemeinsames Projekt für alle Kinder ableiten lässt.

Einen hohen Stellenwert nimmt das Selbermachen ein. Alles wird von den Kindern allein oder unter Mithilfe der Erzieherinnen selbst hergestellt. Lernen, Lust und Leistung bedingen sich gegenseitig. Bei uns gilt Freiwilligkeit als Prinzip der Mitarbeit, denn nur so hat Lernlust eine Chance. Anregungen um Impulse von Außen erweitern die Weltsicht und eröffnen neue Interessengebiete und Möglichkeiten. Aus diesem Grund versuchen wir die vielen Kompetenzen (Mitarbeiter/innen, Eltern, Ehrenamtliche) zu nutzen um unterschiedliche Angebote machen zu können.
Respektvoller Umgang mit anderen Menschen gründet sich auf Respekt vor der eigenen Person und der Berücksichtigung von Wünschen und Grenzen. Wir versuchen diese Erfahrungen durch das Recht „Nein“ sagen zu dürfen im Spiel, bei Angeboten, beim Schlafen oder Essen zu ermöglichen.
Durch diese Wertschätzung möchten wir die Ich-Kompetenz der Kinder fördern.